Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY ungelöst erfolgt am 09. Dezember 2020 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 12.12.2018

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Vergewaltigung an der Schwebebahn (Party mit dramatischem Ende)

Inhalt

  • Dienststelle: Staatsanwaltschaft Wuppertal
  • Beamter im Studio: Staatsanwalt Sebastian Sternberger
  • Tatzeit: 10. Februar 2018, zwischen 3 und 4 Uhr morgens
  • Tatort: Schwebebahn-Haltestelle Wuppertal-Vohwinkel
  • Details: 16-Jährige besucht mit Freunden 2000er-Party einer Diskothek; Müssen allerdings erstmal lange anstehen; Feiern danach bei guter Musik; Nach Ende der Party räumen sie zunächst auf; Opfer will Schwebebahn rechtzeitig erreichen; Geht deshalb früher los; Als sie aber am Bahnhof ankommt, fährt die nächste Bahn erst in 90 Minuten; Setzt sich ganz alleine auf die Treppe; Junger Mann spricht sie an; Kurze Zeit später kommt dieser zurück; Teibt sie in die Enge; Kann nicht entkommen und wird vergewaltigt; Nach der Tat droht er ihr mit dem Tod, falls sie zur Polizei geht; Spricht sie dabei seltsamerweise mit Namen an; 16-Jährige ruft Freunde an; Kommen sofort zum Tatort; Wenige Meter entfernte Taxifahrer bemerken nichts von der Tat am Bahnhof
  • Zitate: „Die nächste Schwebebahn kommt erst um halb sechs.“ / „Hi! ... Was machst du hier ? ... „Darf ich mich zu dir setzten?“ / „Nadine, wenn du zur Polizei gehst bring ich dich um.“
  • Sprecher: Michael Brennicke
  • Musik: "In Da Club" (50 Cent)
  • Darsteller: Lena Buhl, Alina Freund, Jonathan Gertis, Robert Herrmanns, Gwentsche Kollewijn, Jeremias Meyer
  • Belohnung: 3.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Artikel zum Fall:

Falscher Geldtransporter (Coup mit falschem Geldtransporter)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Borken
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Guido Strave
  • Tatzeit: 19. Dezember 2017, gegen 14.30 Uhr
  • Tatort: Gronau, Ochtruper Straße
  • Details: Tätergruppe plant dreiste Tat bis ins Detail; Kaufen sich gebrauchten Geldtransporter; Lassen ihn mit Aufschriften versehen; Erhalten somit das gleiche Fahrzeug wie eine Firma für Geldtransporte; Diese holt immer etwa eine Million bei Firmenzentrale ab; Melden sich unter der üblichen Rufnummer bei Mitarbeiter an; Dieser öffnet bei deren Eintreffen Schleuse; Stellt zwar Fragen zu Ungewohnheiten an die beiden Täter in der Dienstkleidung der Sicherheitsfirma, deren enormes Insiderwissen lässt ihn aber keinen weiteren Verdacht schöpfen; So entkommt der falsche Geldtransporter mit extrem hoher Geldsumme; Tat fällt erst bei Ankündigung der richtigen Geldboten auf; Mitarbeiter macht sich Vorwürfe
    Eine Woche vor Ausstrahlung Festnahme von fünf Tatverdächtigen; Angehörige einer Gruppierung die u. a. dafür verantwortlich zu sein scheint; Trotzdem noch offene Fragen und noch nicht identifizierte Mittäter; Suche nach dem Beifahrer mit Hilfe eines Phantombildes; Suche nach dem Geldtransporter des Typs VW T5 und der Geldkiste; Einmaliger Fall in der deutschen Kriminalgeschichte
  • Zitat: „Sie haben unterschiedliche Fahrzeuge.“ Für uns ist wichtig: Der VW T5 Dazu komm ich noch. Die Routen sind unterschiedlich, oft jeden Tag eine andere. Aber die sind für uns gar nicht wichtig. Unser Countdown beginnt ein paar Minuten bevor der Transporter die Firma erreicht.“ / „Die Sache ist mir zu heißt. Wir besorgen uns einen Geldtransporter, hast du sie noch alle? Willst du den klauen, oder was?“ - „Nein, kaufen.“ / „Wir sind nur Ersatz.“
  • Darsteller: Simone Ascher, Timo Fakhravar, Rainer Lott, Matthias Christian Rehrl, Nicolas Stöcklein, Christoph Stoiber, Müjdat Yüksel
  • Besonderheiten: kein Sprecher, blauer VW T5 als Vergleichsfahrzeug von Geldtransporter im Studio mit Rudi- Hinweis auf Farbe schwarz beim Originalen Tatfahrzeug
  • Belohnung: 50.000 €, ausgesetzt vom geschädigten Unternehmen
  • Status: geklärt

Nachspiel

Im Dezember 2018 konnten fünf Tatverdächtige festgenommen werden und im Mai 2020 berichtete der Radiosender Antenne Unna auf seiner Homepage, dass die Täter vor dem Essener Landgericht zu bis zu zwölf Jahren Haft verurteilt wurden. Artikel zum Fall:

Messerattacke auf Fahrradfahrer (Folgenreiche Selbstverteidigung)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Fürstenwalde
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Stefan Möhwald
  • Tatzeit: 11. November 2017, ca. 1:30 Uhr
  • Tatort: Straßenkreuzung Jahnstraße/Ernst-Thälmann-Straße beim Bahnhof Fürstenwalde
  • Details: Bauarbeiter; seine Tochter kommt am Abend vorbei; Familie will gerne essen gehen; doch der Mann verbringt gemütlichen Skat-Abend bei Freunden; drei auffällige Männer vor der Tat in nahegelegener Spielhalle; Aufseherin findet Messer; Bauarbeiter gerät auf dem Heimweg in eine Konfrontation; entkommt scheinbar unversehrt; einer der Täter will das Fahrrad klauen; aufgrund der Gegenwehr Angriff mit einem Messer auf das Opfer von hinten; zweiter Täter (vermutlich Araber) versetzt dem Mann Stich in den Hals; Geschädigter schlägt dem anderen Täter ins Gesicht; Opfer bemerkt im Schockzustand nichts von lebensgefährlicher Verletzung; erst Familie alarmiert Rettungskräfte; Überlebt Tat mit viel Glück; Trio in der Spielhalle wohl nicht die Täter.
  • Tatverdächtig: drei unbekannte Männer
  • Zitate: „Sehen wir uns gleich noch bei Willi?“ - „Na logisch! ... Zieh dich schonmal warm an!“ - „Träum weiter!“ / „Seit wann kannst Du Skat spielen?“ / „Lass mein Fahrrad los?“
  • Sprecher: Michael Brennicke
  • Darsteller: Joachim Bauer, Inka Calvi, Matthias Kupfer, Lucie Lechner, Beate Pfeiffer, Anni Sultany, Alexander Vitzthum, Johannes Richard Voelkel
  • Besonderheiten: die drei Männer aus der Spielhalle werden als Zeugen gesucht
  • Belohnung: 2.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Artikel zum Fall:

Messerattacke vor der Disko (Grundloser Angriff)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Gießen
  • Beamter im Studio: Kriminaloberkommissar Christian Schwarz
  • Tatzeit: 10. März 2018
  • Tatort: Vor der Diskothek "Haarlem" in Gießen
  • Details: Drei junge Männer treffen sich nach langer Zeit wieder; Feiern dies in Disko; Pinkeln draußen; Zwei Männer pöbeln sie dabei grundlos an; Prügelei entsteht; Einer der Täter sticht dabei "professionell" zu; Alle drei werden verletzt; Einer kommt nur knapp mit dem Leben davon; Berufliche Zukunft wird zerstört; Ermittlungen wegen versuchten Totschlags; Unbekannter gibt später in Kneipe an, Täter zu kennen.
  • Tatverdächtig: zwei unbekannte junge Männer
  • Zitate: „Ist was?“„Ja, was ist? Willst du Stress?!“
  • Sprecher: keiner
  • Darsteller: Bernhard Bozian (auch Bernd Bozian), Kai Groenwald, Benjamin Hirt, Philipp Kastner, Thomas Otrok, Thea Prison (auch Dorothea Prison)
  • Besonderheiten: Keine Präsentation der "0815-Phantombilder" mehr in der Sendung und eindringlicher Appel vom Kriminaloberkommissar Schwarz an alle, die in der Tatnacht in Gießen unterwegs waren, sich zu melden.
  • Belohnung: 2.500 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Artikel zum Fall:

Raub vor der Haustür (117.000-Euro-Uhr)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Aachen
  • Beamter im Studio: Kriminaloberkommissar Robert Dahmen
  • Tatzeit: 2. Februar 2018, gegen 21:15
  • Tatort: Aachen; Lohmühlenstraße bzw. Viehhofstraße/Kapellenstraße; beim Ferberpark
  • Details: Juwelier nach Raubüberfall auf sein Geschäft auf Reha; Steigt danach wieder in Alltagsgeschäft ein; Trägt dabei manchmal sehr seltene Uhr der Marke "Patek Philippe" des Typs Weltzeituhr; Wert von 117.000 Euro; Irgendwie muss jemand darauf aufmerksam geworden sein; Verabredet sich zu Abendessen mit Angestelltinnen; Wird vermutlich beim Verlassen des Restaurants beobachtet; Zwei weitere Täter warten wohl bereits in der Nähe seines Hauses; Manipulieren die Eingangstür; Beim Versuch sie aufzusperren Überfall auf Juwelier; Rauben nur die Uhr; Der Überfallene kommt mit Schrecken davon
  • Zitate: „Hat gut getan. Viel Ruhe, viel Natur. Ich hab tatsächlich geschafft, abzuschalten und den Alltag zu vergessen.“ / „Was haben sie denn da am Handgelenk?“
  • Sprecher: Michael Brennicke
  • Darsteller: Birte Berg, Michael Fischer (2), Christian Hoening, Sacha Holzheimer, Peter Kollmann, Claudia Lenzi, Samira El Ouassil, Rostislav Stepanek
  • Belohnung: 10.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Artikel zum Fall:

Die Studiofälle der Sendung

  • SF 1: Kripo Rüsselsheim - Enkeltrickbetrug; Täter soll Seniorin 5.000 Euro abgeluchst haben; angeblich Freundin des Sohnes aushelfen; Phantombild nach guter Täterbeschreibung des Opfers
  • SF 2: BKA Wiesbaden - Raubserie Österreich; Fahndung nach dem "Senioren-Bankräuber" in Österreich (Regionews.at vom 12.Dezember 2018); insgesamt 16 bewaffnete Raubüberfälle auf Geldinstitute in Wien, Linz und Graz sowie eine Apotheke in Linz; größte von einem Einzeltäter begangene Serie Österreichs; Möglicherweise Deutscher bzw. Bezug nach Polen; 8.000 € Belohnung ausgesetzt

Geklärt: Über seine Festnahme in Berlin berichtet Rudi am Anfang der Sendung vom 10.07.2019. Am 5. Februar nahmen Zielfahnder und ein Spezialeinsatzkommando der Berliner Polizei in einem Lagerhaus im Stadtteil Friedrichshain einen 54-Jährigen Schweden als Tatverdächtigen fest. Er ist bereits im Ausland mehrfach vorbestraft und hat nicht nur 16 Raubüberfälle in Österreich auf Banken, eine Post und eine Apotheke, sondern auch einen weiteren Überfall auf eine Apotheke in München im März 2018 gestanden. Der Mann sitzt seit seit Ende März in Wien in U-Haft. Siehe auch:

  • SF 3: Polizei Borken - Fahrerflucht nach Unfall mit Todesfolge; Unbekannter überholt mit einem riskanten Manöver am 19. Januar 2018 gegen 15:40 Uhr bei Coesfeld eine Kolonne; Entgegenkommender 33-jähriger Mann verunglückt tödlich beim Ausweichen; Unfallverursacher setzt Fahrt mit seinem schwarzen, sportlichen PKW fort; Gefährdet nur kurz darauf an dem nicht weit entfernten Kreisverkehr "Alte Kaiserei" erneut durch einen Überholvorgang den Gegenverkehr; Zeugen, insbesondere der die Kolonne anführende LKW-Fahrer, und Mitwisser gesucht

XY-Update

  • FF 1 des XY-Spezial 9: Wo ist mein Kind? vom 10.10.2018: Im Vermisstenfall der 14-jährigen Georgine K. kann über eine Festnahme berichtet werden, denn ein 43-jähriger Familienvater, ein ehemaliger Nachbar der Vermissten, sitzt in Untersuchungshaft, da alles dafür spricht, dass dieser die Schülerin 2006 auf dem Nachhauseweg abgefangen und in seinem Keller getötet hat. Im Jahr 2012 wurde der Tatverdächtige bereits wegen sexueller Nötigung verurteilt. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

XY-Gelöst

Erste Ergebnisse

Phantombilder bekommen Namen

Viele Hinweise zu letzter XY-Sendung des Jahres


In die letzte XY-Sendung für dieses Jahr packten Moderator Rudi Cerne und das XY-Team noch einmal jede Menge ungeklärte Fälle. Sowohl die Zahl der Hinweise als auch der Inhalt der Anrufe lassen hoffen, dass das nächste Jahr gleich mit neuen Ermittlungsergebnissen beginnt.


Die Vergewaltigung eines 16-jährigen Mädchens an der Schwebebahnstation Vohwinkel in Wuppertal im Februar 2018: Das war der erste Fall in der XY-Sendung. Und nicht nur das: Es war auch der Fall, der die XY-Zuschauer am meisten bewegte. Überdies kamen zu diesem Fall auch die vielversprechendsten Hinweise.

Während der laufenden Sendung meldeten sich zwei Anrufer, die Alfred Hettmer und seinem Team vom LKA München unabhängig voneinander denselben Namen zum Phantombild des Täters nannten. Der zuständige Staatsanwalt, Sebastian Sternberger, ist mit diesem ersten Ergebnis mehr als zufrieden. Ob die Überprüfung des Namens dann auch zum Täter führt, wird sich bald zeigen.


Auch zum Fall der versuchten Tötung eines 54-jährigen Fahrradfahrers aus Fürstenwalde gingen zahlreiche Hinweise ein. Die meisten betrafen ebenfalls ein Phantombild. Ob das in diesem Fall gesuchte Tätertrio auch für eine vergleichbare Überfallserie im Raum Dortmund verantwortlich ist, werden die nun folgenden Ermittlungen zeigen.


Im letzten Fall der Sendung fahndete die Polizei Aachen nach Räubern, die einem Juwelier eine außergewöhnliche Uhr abnahmen. Es handelte sich um ein seltenes Stück: eine Weltzeituhr im Wert von über 100.000 Euro. Auffällig war, dass sich die Täter ausschließlich für diese Uhr interessierten, nicht für die Geldbörse oder den Luxuswagen des Opfers.

Die Ermittler sind deshalb davon überzeugt, dass die Täter im Auftrag handelten und möglicherweise vom wahren Wert der Uhr keine Ahnung hatten. Noch während der Film lief, meldete sich ein Zeuge und berichtete von auffälligen Beobachtungen in der Nähe des Tatorts. Ein Hinweis, der den zuständigen Beamten besonders interessiert.


Vielleicht hört man von diesem oder von einem der anderen Fälle aus dieser Sendung in vier Wochen, am 9. Januar 2019, mehr – in der Rubrik "XY gelöst" der ersten XY-Sendung des neuen Jahres.

(Quelle: ZDF)

Bemerkungen

  • Rudi Cerne startet die Sendung mit dem Bericht über die brandaktuellen Festnahmen zweier Tatverdächtiger in zwei Vermisstenfällen aus der Sendereihe "XY-Spezial: Wo ist mein Kind?".

Vorherige Sendung: XY-Spezial 2: Gelöst! vom 28.11.2018; Vorherige reguläre Sendung: Sendung vom 14.11.2018

Nächste Sendung: Sendung vom 09.01.2019

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