Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY ungelöst erfolgt am 14. Oktober 2020 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 14.01.1972

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Filmfälle

Mord an Joachim Sch. ("High-Society-Mord")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hamburg
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptmeister Günter Papist
  • Tattag: 19. August 1971
  • Tatort: Wohnung des Opfers in der Blumenstraße, Hamburg-Winterhude
  • Details: erfolgreicher Geschäftsmann fliegt von München nach Hamburg zurück; High Society; Chauffeur und Haushälterin; will am Abend ins Theater; Chauffeur holt Geschäftsmann vom Flughafen ab; Haushälterin kocht Mittagessen; zwei unmaskierte Täter dringen in Wohnung ein und überwältigen Haushälterin; Chauffeur öffnet die Haustür; Geschäftsmann glaubt an dummen Scherz; Chauffeur will inzwischen maskierten Tätern Waffe aus der Hand schlagen; plötzlich tödliche Schüsse an der Tür; Haushälterin kann sich befreien; geht auf den Balkon; in der Aufregung Brille vergessen; kann nicht genau erkennen was passiert ist; meint aber einen Täter gesehen zu haben.
  • Tatverdächtig: zwei unbekannte Männer
  • Zitate: „Gerda W. hat an diesem Tag ein Lieblingsgericht des Hausherren auf den Speisezettel gesetzt: Deutsches Beefsteak mit Bohnengemüse. Da wird ihre Arbeit jäh unterbrochen.“ / „Die Maschine mit der Flugnummer 797 hat um diese Zeit etwa die Hälfte ihres Weges von München nach Hamburg zurückgelegt. Joachim Sch. hat seine Zeitungslektüre beendet und nimmt einen Drink. Auf den angebotenen Imbiss hat er verzichtet, weil er Zuhause essen will. Er weiß nicht, dass es dazu nicht mehr kommen wird.“ (Sprechertexte Wolfgang Grönebaum) / „Charly, sie kommen, Charly, sie kommen, sie kommen!“ (Täter) / „Was soll der Unsinn?“ (Opfer)
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Klaus Dierig (auch Nicolas Lansky), Jürgen Lier, Veronika Weckler, Raymond Joob
  • Besonderheiten: Nachnamen der Haushälterin und des Chauffeurs im Film geändert. Die Belohnung wurde später von einem Freundeskreis des ermordeten Geschäftsmannes um 100.000 DM auf insgesamt 115.000 DM erhöht.
  • Belohnung: 15.000 DM
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Artikel vom Tag nach der Sendung: Auch „XY“ half nicht weiter. Zwar hatte die Hamburger Kripo schon direkt nach der Sendung am Freitagabend über 30 Hinweise erhalten, die führten aber noch nicht zur Ergreifung der Mörder. - Hamburger Abendblatt vom 15. Januar 1972. Im Artikel "VERBRECHEN: Zum Teil absurd" berichtete der Spiegel am 30. August 1971 ausführlich über drei ähnliche Verbrechen an Hamburger Großverdienern, die möglicherweise alle auf das Konto ein und derselben Täter gehen: Einbruch beim Bankier Enno von M., der in XY gezeigte Mord an dem Kaufmann Joachim Sch. und Entführung des Gastronomes Wilhelm Bernhard K.. - Siehe auch Hamburger Abendblatt: "Sind die Mörder von Joachim Sch. auf St. Pauli zu finden?" vom 14. Februar 1972 und: "115 000 Mark für Hinweise auf die Sch.-Mörder" vom 23. September 1974.

Ergänzend hierzu YouTube Nutzer Bastian2410: "Die Phantombilder (1974) im Fall K. und Sch. gleichen sich sehr. in derselben Zeit passierte noch ein ähnliches Verbrechen, ebenfalls an einem Hamburger Großverdiener, in der gleichen Straße (Bernhard K.). Übrigens, der Täter, der durch den Kanal geschwommen ist, wurde von einem Angler gesehen diesen begrüßte er mit den Worten: „Hallo, wie geht's? Ich hoffe, sie beißen.“"

YouTube Nutzer Xiphophorus88: "Im ersten Filmfall wurde ein Mann als Täter (anhand von Fingerabdrücken) überführt. Der Mann kam aus der Schweiz. Er hat das Opfer jedoch nicht erschossen, konnte aber auch keine Angaben zum Komplizen machen, da er diesen erst wenige Stunden vorher kennenlernte und man sich nach der Tat schnell voneinander trennte. Wie der Schütze hieß, will er angeblich nicht gewußt haben."

In den Artikeln "Der Mörder heißt Charly" - Hamburger Abendblatt vom 13. Dezember 1975 und "Ein Spezialist für heikle Verhöre" - Hamburger Abendblatt vom 31. Januar 1985, wurde auch über den Mord an Joachim Sch. wie im Film dargestellt berichtet sowie dass der Täter aus der Schweiz verurteilt werden konnte. Allerdings ohne Jahresangabe der Verurteilung. Auch das Strafmaß wird darin nicht erwähnt. Der Täter der Joachim Sch. letztendlich erschossen hat ist aber noch immer unbekannt. Er soll sich laut dem Schweizer Täter, wie ebenfalls im Film gezeigt, angeblich "Charly" genannt haben.

Einbrecher-Bande – Fahndung nach Rainer B. ("Eine aufstrebende Einbrecherbande")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Ellwangen
  • Beamter im Studio: Staatsanwalt Bacher
  • Tattag: Mitte September 1971, 3. Oktober 1971, 31. Oktober 1971
  • Details:
    • Mitte September 1971, Blaubeuren; 3 Männer am Stammtisch, davon wohnen 2 noch nicht lange dort; Feierabend-Bier; Rainer B. und Bodo F. haben vorher in Stuttgart gewohnt; Rainer B. ist bei der Polizei dort kein Unbekannter; Karl R. läßt sich überreden, bei einem Einbruch in eine Kleiderfabrik mitzumachen; in Gaststätte wird Einbruch besprochen; auch Fritz B. (Bekannter von Karl R.) macht beim Einbruch mit, da beide in Geldnot sind; Einbruch läuft glatt, Flucht mit Wagen von Fritz B.; am nächsten Tag wird Beute geteilt: 500 DM für Karl R. und Fritz B.; nächster Einbruch geht schief, sie werden von einem Nachtwächter gestört
    • 3. Oktober 1971, Sulzbach an der Murr/Kreis Backnang; Einbruch verläuft wie geplant; wieder wird die Beute mit dem Wagen von Fritz B. abtransportiert; wieder verhandelt Rainer B. mit dem Hehler alleine; Einbrecher-Bande bekommt Routine; Einbruch in Bekleidungswerk in Leingarten bei Heilbronn; Karl R. und Fritz B. bedienen sich bei den Lederjacken; Gruppe hat bis dahin Waren im Wert von 100.000 DM erbeutet
    • 31. Oktober 1971, Aalen; wird der größte Coup, 50.000 DM Beute; beim Abliefern der Beute werden Anwohner misstrauisch; Polizei bekommt einen Tipp; drei der Täter werden verhaftet, Rainer B. hat wohl Lunte gerochen und ist geflohen.
  • Tatverdächtig: Rainer B.
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Matthias Grimm, Gernot Möhner, Thomas Rau
  • Bewertung: *
  • Status: geklärt

Nachspiel

Rainer B. wurde in Stuttgart verhaftet. Auflösung in der Folgesendung

Banküberfallserie ("Der Zweite kommt später")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Homburg/Saar
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Backes
  • Tattag: 6. Mai 1971, 9. August 1971
  • Details:
    • 6. Mai 1971, Saarbrücken; Bahnbeamter sieht, dass Nummernschilder geklaut sind; zur gleichen Zeit in St. Ingbert; angeblicher Bauspar-Kunde; zweiter Mann kommt in den Kassenraum; Augen verbinden und mit Schnur an Stuhl binden; zweiter Mann räumt Tresor leer; 19.000 DM Beute
    • 9. August 1971, Reil an der Mosel; Ablauf identisch mit dem ersten Überfall; zweiter Mann kommt später rein; Taschentücher und Stricke werden mitgebracht; Bahnbeamter hat mittlerweile wieder seine neuen Nummernschilder; Einöd; Frau schreibt Kennzeichen von ortsfremden Autos auf, die in Nähe der Sparkasse stehen; sie beobachtet, wie zwei Männer aus der Sparkasse kommen, und sieht in der Sparkasse nach; sie findet Sparkassenleiter und Kunden gefesselt und geknebelt
  • Zitate: „Wieder steht der Leiter einer kleinen Sparkassenfiliale vor der Mündung eines Trommelrevolvers“ (Sprechertext Wolfgang)
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Karl-Heinz Lemken (auch Karl-Heinz Lemken), Hans Kemner, Rainer Christian Mehring (auch Rainer Christian Nehring)
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Fahndung für die Schweiz nach dem deutschen Staatsbürger Hermann St., der aus einer Strafanstalt ausgebrochen ist.

Geklärt: Werner Vetterli berichtet über seine Festnahme am 12.04.1973 in Süddtirol, in der Nähe von Bozen, in den Zuschauerreaktionen der Sendung vom 13.04.1973. Besonderheit: Nach ihm wurde zum ersten Mal bereits im FF 2 der Sendung vom 07.06.1968 gefahndet und fast 20 Jahre später dann noch einmal im SF 1 der Sendung vom 05.12.1986, zusammen mit einem Komplizen.

  • SF 2: Kripo Berlin - Fahndung nach Herbert H. (43) und Peter Jürgen S. (27). Sie sind beide wegen Mordes verurteilt, konnten aus der Berliner Haftanstalt Tegel fliehen. Herbert H. hat 1965 in Berlin mit 3 anderen Komplizen eine Geschäftsfrau beraubt und ermordet. Peter Jürgen S. hat 1967 seine Ehefrau ermordet.

Geklärt: Herbert H. und Peter Jürgen S. wurden am selben Tag in Berlin nach einem Zuschauerhinweis verhaftet. Auflösung in der Folgesendung.

  • SF 3: Fahndung nach Helmut W. (24), gesucht wegen Bankraubs. Er ist Deutscher, stammt aus Gummersbach und soll in der Schweiz im Kanton Graubünden eine Bank überfallen haben. In Deutschland liegt auch ein Haftbefehl gegen ihn vor.

Geklärt: Der gesuchte Bankräuber konnte in Australien festgenommen werden, wohin er ausgewandert war. Dort prahlte er damit, dass er in einer deutschen Sendung gesucht wurde. Auflösung in der Sendung vom 16.11.1973.

  • SF 4: Fahndung nach Wolfgang W. (30), gesucht wegen Einbruchs und Diebstahls. Außerdem hat er noch eine Freiheitsstrafe zu verbüßen. Zur Zeit der Sendung hielt er sich in Italien auf. Bevor die Polizei ihn festnehmen konnte, flüchtete er. Dies wurde in der Folgesendung bekannt gegeben.
  • SF 5: Kripo Düsseldorf - Fahndung nach Manfred N. (33), gesucht wegen Betrugs. Er soll alleine im vergangenen Jahr 12 Frauen um rund 70.000 DM betrogen haben.

Geklärt: Manfred N. wurde in den Niederlanden von zwei Mädchen erkannt. Er wurde von der niederländischen Polizei in Haarlem verhaftet. Manfred N. hatte sich bereits Namen und Titel eines berühmten amerikanischen Chirurgen besorgt. Auflösung in der Folgesendung.

  • SF 6: Kripo Koblenz - Fahndung nach Rolf S. (33). Er soll am Morgen vor der Sendung in Koblenz einen 72-jährigen Rentner ermordet haben.

Geklärt: Er hat sich kurz nach der Tat in einem gestohlenen Auto selbst verbrannt. Auflösung in der Folgesendung.

XY Gelöst – der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • SF 2 der vorherigen Sendung: Die von den Schweizer Behörden u.a. wegen der Mitgliedschaft in einem internationalen Autoschieberring gesuchten Bruno S. und Karl Heinz B., sind zum Zeitpunkt der Sendung noch flüchtig, erneute Fahndung. - Karl Heinz B. wurde dann wenig später am 28. Januar 1972 in Italien verhaftet und auch Bruno S. konnte schließlich auch noch, nach mehrfacher Fahndung nach ihm in XY, festgenommen werden. Bericht in der Sendung vom 14.07.1972.

XY Gelöst:

  • FF 3 der vorherigen Sendung: Der vierte Bankräuber von Aschaffenburg wurde identifiziert und verhaftet.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Hans Jürgen H., von der Österreicher Behörden wegen Bankraubes gesucht, wurde eine Woche nach der Sendung in Mäder/Vorarlberg verhaftet.
  • SF 4 der vorherigen Sendung: Der mutmaßliche Raubmörder Hans D. wurde am Sonntag nach der Sendung in Bonn verhaftet.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle:

  • FF 1: Mord an Joachim Sch.; Viele Hinweise zu dem Schlüsselanhänger mit dem Affen, zur gezeigten Waffe und zu dem Messer aus einem Trierer Haushaltswarengeschäft; Ein Zuschauer in Österreich gab an, sowohl eine solche Waffe als auch einen Schlüsselanhänger zu besitzen.
  • FF 2: Fahndung nach Rainer B.; Sehr konkrete Hinweise, wo er sich zuletzt aufhielt; Auch einen Hinweis, wo er sich zur Zeit aufhalten soll.; Staatsanwalt Bacher bittet eine XY-Zuschauerin dringend um einen Rückruf, entweder bei ihm persönlich im Aufnahmestudio oder bei der Kripo Ellwangen.
  • FF 3: Banküberfallserie im Raum Saarbrücken und Trier; Sehr viele Hinweise zu den Taschentüchern von den deutschen Zuschauern und auch aus Österreich; Es könnte sich um Werbegeschenke der Sparkassen zum Weltspartag handeln; Hinweise auch zum Fahrzeug mit MZG-Kennzeichen; Es handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Ford, welcher sich den Hinweisen nach im Raum Süddeutschland befinden könnte; Noch am Tag der Sendung soll das auto an mehreren Stellen in der innenstadt von Frankfurt gesehen worden sein; Bitte von Kriminalhauptkommissar Backes an die die Zuschauer im Raum Frankfurt um erhöhte Aufmerksamkeit; Meldung auch an die Kripo Frankfurt möglich, die mit den Kollegen der Kripo Homburg/Saar in Verbindung steht.

Studiofälle:

  • SF 1: Fahndung für die Schweiz nach Hermann St., der aus der Strafanstalt Regensdorf ausgebrochen ist; Die Polizei ist zur Zeit in einer deutschen Stadt unterwegs.
  • SF 2: Fahndung nach Herbert H. und Peter Jürgen S. Sie sind beide wegen Mordes verurteilt und konnten in Berlin aus einer Haftanstalt fliehen; Auch hier ist die Polizei unterwegs
  • SF 3: Fahndung nach Helmut W. aus Gummersbach, der im schweizer Kanton Graubünden eine Bank überfallen haben soll, wird nicht erwähnt.
  • SF 4: Fahndung nach Wolfgang W.; gesucht wegen Einbruchs und Diebstahls; keine konkreten Hinweise
  • SF 5: Fahndung nach Manfred N., gesucht wegen Heiratsschwindel; Hier kann Ede noch nichts sagen, aber Peter berichtet von einigen Anrufen. Er soll in Wien gesehen worden sein; In einem Inserat einer Wiener Tageszeitung sucht ein deutscher Flugkapitän nach Frauenbekanntschften
  • SF 6: Fahndung nach Rolf S.; der am Morgen vor der Sendung in Koblenz einen 72-jährigen Rentner ermordet haben soll; sein gestohlener Mercedes wurde ausgebrannt aufgefunden, im Wagen waren die verkohlten Reste einer Leiche; noch ist unklar, ob es sich um Rolf S. handelt; Klarstellung von Ede auf Wunsch eines Steuerberaters aus Koblenz, der ebenfalls Rolf S. heißt: Der Steuerberater hat mit dem Gesuchten nichts zu tun.
  • SF 2 der vorherigen Sendung: Auf Wunsch einer Zuschauerin wird das Fahndungsfoto des u. a. wegen der Mitgliedschaft in einem internationalen Autoschieberring gesuchten Karl Heinz B. noch einmal gezeigt; Sie könnte dann eventell einen entscheiden Hinweis geben; Der zusammen mit ihm gesuchte Bruno S. ist mit großer Wahrscheinlichkeit mit einer Begleiterin unterwegs; Dabei soll es sich um eine noch minderjährige Österreicherin handeln.

Bemerkungen

  • YouTube Nutzer Bastian2410: "Am Anfang geht Ede nochmal auf die Entführung von Theo A. ein, der nach 17 Tagen Gefangenschaft gegen eine Zahlung von 7 Millionen DM freikam. Auch die Geiselnehmer von Köln schrieben Kriminalgeschichte. es waren die ersten Täter, die wegen Geiselnahme und Erpresserischem Menschenraub verurteilt wurden. Die Gesetze sind erst eine Woche vor der Tat in Kraft getreten, nach dem ersten Bankraub mit Geiselnahme in München im Sommer 1971. Damals auch schon in der Kritik: der Finale Rettungsschuss."
  • In dieser Sendung beginnt auch der Kampf der Schweizer Behörden gegen die Gefängnisausbrecher, der sich bis in die 80er Jahre steigert. Ab da muss sich Konrad Toenz fast in jeder zweiten Sendung mit Ausbrechern befassen.
  • Peter Nidetzkys erster regulärer Einsatz.
  • Weitere Darsteller Hans Gehrmann, Heinz Heidjahn, Johann Christof Wehrs

Vorherige Sendung: Sendung vom 10.12.1971

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