Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY ungelöst erfolgt am 14. Oktober 2020 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 23.03.1984

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Filmfälle

Mord an Ingeburg M.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Pirmasens
  • Beamter im Studio: Staatsanwalt Kettering
  • Details: Paar betreibt "mobilen Teppichhandel", lebt im Hotel "Alte Schmiede" in Hausen und lebt ein unstetes Leben (viele Reisen, kleine kriminelle Auffälligkeiten). Haben gemeinsam einen vierjährigen Sohn. Die Frau, das spätere Opfer, vertraut einer Hotelangestellten an, dass sie ein neues Leben in Frankreich oder Spanien anfangen wollen. Schon am nächsten Tag (27.01.1983) geht die Reise los. Zwei Tage später findet ein junges französisches Ehepaar die Leiche von Ingeburg M. auf einem Parkplatz an einer Landstraße in Richtung Pirmasens. Ingeburg M. wurde erschossen, die Leiche hat keine Papiere bei sich, durch die Fingerabdrücke wird aber schnell die Identität geklärt. Erst nach einiger Zeit kommt die Polizei in Kontakt mit dem Lebensgefährten von Ingeburg M., da sie eigentlich noch mit einem anderen Mann verheiratet ist. Alfonso R. kann der Polizei nicht weiterhelfen. Behauptet, Ingeburg M. am 27. Januar 1983 zum Bahnhof nach Frankfurt gefahren zu haben, da sie in Hamburg nach einer Wohnung für die kleine Familie suchen wollte. Alfonso R. und der gemeinsame Sohn gingen nicht mit, sondern verbrachten die Zeit bei Alfonso R.'s Mutter. Gegen Alfonso R. wurde ermittelt, es konnte jedoch kein konkreter Tatverdacht festgestellt werden.
  • Zitate: „Sieht ganz so aus, als ob die Frau hier an dieser Stelle erschossen worden ist.“ - „Die Frage ist nur, wie sie hier her gekommen ist, ohne Jacke, ohne Mantel. Müsste eigentlich 'n Auto im Spiel gewesen sein.“ (Karlheinz Lemken & Michael Brennicke als Kommissare) / „Ich kann ihnen beim besten Willen nichts sagen.“ (Horst A. Reichel als Alfonso R.)
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Michael Brennicke, Enrica Gera, Eva Hatzelmann, Hildegard Krost, Karlheinz "aufs Maul" Lemken (auch Karl-Heinz Lemken), Horst A. Reichel, Werner Singh
  • Belohnung: 2.000 DM
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mordversuch

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Detmold
  • Beamter im Studio: Hauptkommissar Golabeck
  • Details: Ein aufsässiger Gast in der Bahnhofsgaststätte von Lage bei Detmold. Die Gastwirtin wird von der Polizeistation zurechtgewiesen, dass die 110 nur in Notsituationen zu wählen ist - später kommt es darum zu einem schlimmen Missverständnis. Das Gastwirtspaar hat zwei Schäferhunde, die die Nächte in der Wirtschaft verbringen, da schon mehrfach eingebrochen wurde. Der Gastwirt hat wegen der Gewerbeaufsicht die Hunde so abgerichtet, dass sie nicht in die Küche gehen. Zwei Männer steigen nachts durch das Küchenfenster ein, der Gastwirt sieht nach. In der Küche kommt es zur Konfrontation mit den Einbrechern. Aber die Hunde betreten die Küche nicht und können ihrem Herrn deshalb auch nicht helfen. Die Gastwirtin traut sich nicht die 110 zu wählen, da sie bei letzten Mal ermahnt wurde. Sie sucht stattdessen verzweifelt die Nummer der Polizeiwache und - verwählt sich. Der Gastwirt ringt mit dem Täter und wird mit dem Messer verletzt. Täter entkommen, konfuses Gastwirtspaar. Bei einer späteren Gegenüberstellung identifiziert der Gastwirt einen falschen Täter.
  • Zitate: „Wir haben hier 'n Gast, der will nicht zahlen! Können sie mal jemand vorbei schicken?“ (Gastwirtin) / „Aber hören sie, damit dürfen sie eigentlich nicht unsere Notrufleitung blockieren. Die Hundertzehn ist nur für wirklich dringende Fälle!“ (Polizist)
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Ulli Chival, Manfred Erdmann, Matthias Hell (auch Mathias Hell), Jutta Kästel-Hamm (auch Jutta Hamm), Klaus Kessler, Wolfgang Klein, Klaus Krüger, Klaus Hagen Latwesen (auch Klaus-Hagen Latwesen)
  • Besonderheiten: Anders als in diesem Fall wird im FF 1 der Sendung vom 11.12.2019 im Film und auch in der Nachbesprechung gesagt, lieber einmal zu viel als zu wenig die Notrufnummer 110 zu wählen.
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Raubüberfall auf Theaterkasse

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hamburg
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptmeister Ergat?
  • Tatzeit: 6. Oktober gegen 19:30 Uhr
  • Details: Ticket-Verkaufsbüro (Theaterkasse) mit gutem Umsatz, wird von Ehepaar betrieben. Besitzer sammelt in der Freizeit alte Waffen und restauriert diese. Im Keller seines Hauses hat er zu diesem Zweck eine Werkstatt, seine besten Stücke bewahrt er neben Bargeld und Schmuck in einem Tresor in der Garage auf. Am Nachmittag arbeitet er stets zu Hause in seiner Werkstatt und wird für den Nachmittag von seiner Frau im Geschäft abgelöst. Plakate von Marek & Vacek, Van Morrison und vielen anderen Kühnstern im Schaufenster. Am 6. Oktober gegen 19:30 Uhr tauchen drei Unbekannte auf und überfallen den Mann zu Hause, fesseln und knebeln ihn. Die Männer interessieren sich nicht für die offen in der Werkstatt liegenden Waffen, sondern wollen den Tresorschlüssel. Die Täter verlassen mit einer Beute im Wert von 100.000 Mark das Haus.
  • Zitate: „Ist noch was für Milva frei?“ / „Ich hätte gerne eine Karte für's Peter Tosh-Konzert.“
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Karin Heine, Jürgen Janza, Jasper Vogt
  • Belohnung: wird nicht erwähnt
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien - Veruntreuung von 800.000 Schilling - Suche nach Andreas B. - In der Folgesendung wird erneut nach ihm gefahndet.
  • SF 2: Aufnahmestudio Zürich - Einbrüche und Raub im Gesamtwert von 400.000 Franken - Suche nach Dragoslav G. & Zijad V. - In der Folgesendung wird erneut nach ihnen gefahndet.

(teilweise) Geklärt: Über die Festnahme von Zijad V. in Frankfurt wird in der Sendung vom 12.04.1985 berichtet.

  • SF 3: Kripo Frankfurt - Verurteilter Bankräuber Norbert Sch. - Beraubte drei neue Banken als 'Freigänger' außerhalb der Anstalt, danach flüchtete er. 10 Tage nach der Sendung überfiel er eine Bank in Wiesbaden und floh mit 40.000 DM. In der Folgesendung wird die Vermutung geäußert das Norbert Sch. sich danach ins Ausland absetzte.

Geklärt: Norbert Sch. konnte in der Nähe von Frankfurt festgenommen werden; er legte ein Geständnis ab. Darüber wird in der Sendung vom 13.07.1984 berichtet.

  • SF 4: Kripo Aschaffenburg - Einbruch im Glaswerk, Gesamtwert der Beute: 5.000.000 DM - Suche nach Beute und Fluchtauto (weißer Mercedes) - Sehr hohe Belohnung, bis zu 500.000 DM.
  • SF 5: Kripo Freiburg - Betrug, Diebstahl und schwerer Raub im Gesamtwert von 2.000.000 DM - Suche nach Andrej S. & Lidija C. - In der Folgesendung wird bekannt gemacht das die Gesuchten mit einem grünen Citroen oder roten Ford unterwegs sind.
  • SF 6: Kripo Mainz - Mord an einem 41-jährigen Inhaber eines Chinarestaurants - Suche nach Chee Kong Woo alias 'Johnny' / 'Kong'

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

Filmfälle

  • FF 3 der vorherigen Sendung: Eines der beiden Opfer aus dem "Kläranlagen-Fall" konnte mit Hilfe einer XY-Zuschauerin in Offenbach identifiziert werden. Es handelt sich um den 17-jährigen Markus H. Eine modellierte Rekonstruktion des Kopfes des zweiten Opfers mit einer dunklen Mütze.
  • FF 1 der Sendung vom 03.09.1982: Im von der Kripo Hamburg bearbeiten Doppelmord in der Hamburger Wohnsiedlung "Mümmelmannsberg" an Michael R. und Haluk K. gelang es „ ... In mühevoller und zäher Kleinarbeit“ (Ede) einen dringend Tatverdächtigen zu ermitteln. Er stellte sich selbst der Polizei und schweigt zu den Vorwürfen. - Aufgrund gegensätzlicher Gutachten musste der Haftbefehl gegen den Mann aber wieder aufgehoben werden und der Fall ist bis heute noch immer ungeklärt.

Studiofälle

  • SF 2 der vorherigen Sendung: Der in Luzern festgenommene unbekannte junge Mann konnte noch nicht identifiziert werden, aber ein inhaftierter Jugoslawe, der die Sendung im Gefängnis verfolgt hatte berichtete der Polizei, dass er mit ihm zusammen in Italien war. Es stellte sich heraus, das der Unbekannte offensichtlich auch aus Jugoslawien stammt und die Polizei hofft durch weitere Ermittlungen in Italien und Jugoslawien, die Identität des unbekannte jungen Mannes klären zu können. - Später wird in der Sendung vom 08.06.1984 über die Auflösung des Falles berichtet. Der Mann hatte absichtlich seinen Namen verschwiegen weil er von Interpol Belgrad mit internationalen Haftbefehl gesucht wurde. Er mußte noch eine Gefängnisstrafe verbüßen und wurde später ausgeliefert.
  • SF 5 der vorherigen Sendung: Der in Verbindung mit dem größten österreichischen Betrugsverfahren gesuchte Erwin T., könnte sich in den fernen Osten abgesetzt haben. Das ergaben die Zuschauerhinweise in Wien.
  • SF 6 der vorherigen Sendung: Nachdem sich der aus dem Zentralgefängnis Luzern ausgebrochene Markus N. im Neuenburger Jura-Gebiet mit einer Kontaktperson getroffen hatte geht die Polizei davon aus, dass er sich noch immer in der Schweiz aufhält.
  • SF 3 der Sendung vom 13.01.1984: Der im Juli 1983 aus dem Gefängnis ausgebrochene Thomas A. wurde in Rotterdam gesehen.
  • SF 4 der Sendung vom 08.07.1983: Das Sicherheitsbüro Wien ist im Mordfall Herberth K. ein Stück weitergekommen. Die aus der Wohnung des Opfers gestohlene Pistole wurde kurz nach der Tat in einem Wiener Restaurant von einem Mann verkauft, von dem ein Phantombild gezeigt wird. Vermutlich handelt es sich um einen 30-40 Jahre alten Araber, der sich längere Zeit in Deutschland aufgehalten muss da er perfekt Deutsch spricht und könnte dort auch wegen Drogenhandel inhaftiert gewesen sein. Er spricht außerdem auch noch gut Englisch und war in Begleitung einer ca. 20-jährigren dunkelhaarigen Frau, die vermutlich aus Westösterreich oder Deutschland stammt. Es wird gefragt, wem er eventuell weitere Gegenstände angeboten hat.

XY Gelöst:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Der von Interpol Wien wegen Bankbetrug in Höhe von 1,8 Millionen Schilling gesuchte Rolf S. wurde in Deutschland in Immenstaad am Bodensee festgenommen.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Die auf dem Autobahnparkplatz Seelbachwiese bei Koblenz gefundene Leiche ohne Kopf und Hände konnte identifiziert werden. Ein Spaziergänger fand in einem Waldgebiet bei Mannheim die zwei abgetrennten Hände in einer Plastiktüte in einem Wald in Mannheim. Die Polizei konnte danach noch immer Fingerabdrücke abnehmen. Bei dem Toten handelte sich um den 30-jährigen Ulrich F. Als Tatverdächtige konnten später seine geschiedene Frau, deren Freund und ein weiterer Bekannter festgenommen werden.
  • FF 1 der Sendung vom 26.11.1982: Konrad Toenz konnte aus Zürich über die Klärung des Polizistenmordes in Nunningen/Kanton Solothurn an Polizeikorporal Germain B. berichten. Einer der Täter legte ein Geständnis ab. Der zweite mutmaßliche Täter verbüßte zu den Zeitpunkt in Italien eine Gefängnisstrafe und konnte von den Schweizer Behörden noch nicht befragt werden.

Bemerkungen

  • In Filmfall 2 wird sehr viel gebellt.
  • In Filmfall 3 betreten mehrere Personen mit unterschiedlichem Musikgeschmack das Verkaufsbüro!
  • Weitere Darsteller: Jörn Christiansen, Bodo Preck, Michael Statsmann

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