Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY ungelöst erfolgt am 14. Oktober 2020 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 23.08.1985

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Filmfälle

Mord an Rosita C.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Göttingen
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptmeister Gerhard Hegner
  • Tattag: 21. August 1984
  • Belohnung: 10.000 Mark
  • Details: Opfer Rosita C. ist Italienerin; arbeitet als Masseuse in Klinik auf Fehmarn; Wochenendbeziehung mit Freund, der im Harz wohnt; fährt regelmäßig per Anhalter; kleine Meinungsverschiedenheit mit Freund; Kummer; Schnupfen; die Leiche wird fünf Tage nach dem Verschwinden im Wald gefunden; es werden persönliche Gegenstände aus dem Besitz der Toten an mehreren Rastplätzen an einer Bundesstraße gefunden, bevor sie als vermisst gemeldet ist; Autobahnraststätte "Hamburg Stillhorn"
  • Sprecherin: Isolde Thümmler
  • Darsteller: Hermann Giefer, Kurt Grimm, Thomas Haerin, Gerry Hungbauer, Detlef Meierjohann, Jürgen van Overstraaten (auch Joa van Overstraaten), Andreas Reinl (auch Andreas Renell), Waldemar Wichlinski
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

In der Folgesendung wird nach einem gelben Auto gefahndet, in dem Rosita C. noch als Anhalter mitgefahren sein soll.

Juwelenraub

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hannover
  • Beamtin im Studio: Kriminalkommissarin Ingrid Hapke
  • Tattag: 30. Januar 1985
  • Details: gängige Schlager; Mazda Aufkleber 323; komischer Hut; Polizeifunk abhören
  • Musik: "Ein bisschen Frieden" (Nicole)
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Barbara Assmann, Eva Astor, Wilhelm Bühring, Günther Fersch, Lance Girard, Eva Hatzelmann, Klaus Kessler, Thomas Otto (auch Thomas Rauscher)
  • Belohnung: 2.000 Mark
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Lösegelderpressung

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Heidelberg
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Helmar Blech
  • Tatzeit: 1. Juli 1985 gegen 22:30 Uhr
  • Details: 16-jährige Schülerin wurde in Weinheim/Bergstraße, als sie gerade mit dem Fahrrad von einer Geburtstagsfeier nach Hause kam, vor der Garage entführt und in einen Schuppen eingesperrt; dort wird sie geknebelt und gefesselt an einem Pfahl angebunden; der Täter fragt sie nach dem Zucker bei sich zu Hause; sie schreibt es ihm ausführlich auf einen Zettel; dann muss sie Schlaftabletten nehmen und ein Schreiben an ihre Eltern mit der Forderung der Täter schreiben; seltsamerweise haben die Täter sich danach bei den Eltern nicht mehr gemeldet; sie wurde dann auf dem Autobahnparkplatz "Kannenbäckerland" bei Montabaur ausgesetzt.
  • Sprecherin: Isolde Thümmler
  • Darstellerin: Caroline Pipev (auch Caroline du Fresne)
  • Besonderheiten: Ein überaus kurzer Filmfall.
  • Belohnung: 3000 Mark
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Bankraub und Polizistenmord an Klaus Sch.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Dortmund
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptmeister Horst Weiberg
  • Tatzeit: 23. April 1985, gegen 15:45 Uhr und gegen 16:00 Uhr
  • Tatorte: Soest, Niederbergheimer Str. und Soest, Innenstadt beim Rathaus
  • Details: Polizist; Blinddarm; Fußball beim Polizeisport; Banküberfall in Soest; maskierter Täter trägt "Schimanski-Jacke"; Verfolgung durch Soest; Täter erschießt Streifenpolizist am Rathausplatz durch das geschlossene Seitenfenster des Polizeiwagens
  • Tatverdächtig: ein unbekannter maskierter Mann, ca. 25 Jahre und mit "Schimanski-Jacke"
  • Zitate: „Ein weiterer Besucher allerdings, der in diesem Moment in die Filiale stürmt, setzt mehr auf eine Art Selbstbedienung.“ / „Ob Klaus Sch. diesen neuen Lagebericht, den die Zentrale unmittelbar über Funk weitergab, noch empfangen hat, ist nicht bekannt. Fest steht, dass er um 16 Uhr mit seinem Streifenwagen auf dem Platz vor dem Rathaus ankommt. Genau in dem Augenblick, als dort auch der Täter auftaucht. Und der zögert jetzt keinen Moment …“ (Sprechertext Wolfgang Grönebaum)
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Peter Baumgardt, Richard Gerbert, Jutta Kästel-Hamm (auch Jutta Hamm), Gernot Möhner, Jürgen van Overstraaten (auch Joa van Overstraaten)
  • Belohnung: insgesamt 20.000 Mark
  • Bewertung: **
  • Status: geklärt

Nachspiel

Die Aufklärung wird in der Sendung vom 07.04.1989 verkündet. Ein Student aus Münster, der auf ähnliche Weise mehrere Banküberfälle in Hamm/Westfalen beging, wird festgenommen und gesteht die Tat. Nur kurze Zeit später nimmt sich der Student, der zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, in der Justizvollzugsanstalt Hamm im Alter von 28 Jahren das Leben.

Artikel der "Westfalenpost"

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien - Suche nach Bankräuber Helmut A. - Gesamtbeute: 93 000 Schilling

Geklärt: Helmut A. stellte sich zwei Tage nach der Sendung der Polizei. Von der geraubten Beute hatte er noch 17 (!) Schilling. Darüber wird In der Folgesendung berichtet

  • SF 2: Kapo Zürich - Mord an Fahrrad- und Motorradhändler Alfred B. in Winterthur - Opfer konnte vor dem Tod den Täter noch beschreiben; Tatwaffe wurde sichergestellt; Fahndung nach Mörder
  • SF 3: Kripo Mainz - Suche nach mutmaßlichem Scheckbetrüger Wolfgang R.- ; gesucht mit achtfachem Haftbefehl in Deutschland, Österreich und der Schweiz - Gesamtschaden in Deutschland: 1 000 000 DM.

Geklärt: In der Folgesendung wird über seine Festnahme in Spanien berichtet.

  • SF 4: Kripo Alsfeld - Suche nach Klaus Peter Sch. - mehrere Haftbefehle; Einbrüche und Raub; Sexualstraftaten an Minderjährigen
  • SF 5: Kripo Bonn - Suche nach unbekannten Bankbetrüger mit Fahndungsfoto - Teil einer organisierten Bande - Gesamtschaden: 250.000 DM

Geklärt: In der Folgesendung wird über die Festnahme des Unbekannten in Köln berichtet

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • FF 1 der vorherigen Sendung: Es geht gleich los mit einer Rückblende auf den "Hammermörder"-Fall. Aber der Täter ließ sich nicht beeindrucken - es geschah noch ein Mord an einem Autofahrer, sowie ein weiterer, diesmal gescheiterter Bankraub. Und kurz danach geriet ein junger Polizeibeamter in Verdacht. Doch dieser Verdacht bestätigte sich nach weiteren Ermittlungen nicht. Anschließend werden neue Ansätze mit Fragen an die Zuschauer präsentiert. So hat der Täter z. B. bei seinem letzten Mord eine Freizeithose zurückgelassen und von seinem Opfer, einem 26-jährigen Elektriker, eine Spiegelreflexkamera mit verschiedenen Objektiven in einer schwarzen Fotokamera aus Kunstleder gestohlen. Auch eine Zeichnung des Täters, die nach den neuesten Erkenntnissen der Polizei angefertigt wurde, wird von Ede vorgestellt.
  • SF 5 der vorherigen Sendung: Auch in der Fahndung nach Fritz S., gesucht unter dem Verdacht seine Frau ermordet zu haben, gibt es neue Erkenntnisse. Sein Auto wurde in Spanien sichergestellt und die Kripo Ingolstadt hofft auf weitere Auskünfte über seinen Aufenthaltsort von Spanien-Urlaubern.
  • SOKO im Polizeipräsidium Frankfurt/M.: Auch auf das Bombenattentat auf dem Frankfurter Flughafen, ebenfalls aus der letzten Sendung, wird erneut eingegangen. Die Herkunft der zerfetzten Tasche konnte geklärt werden. Sie stammte aus Taiwan.

XY Gelöst:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Peter kann von einem konkreten Ergebnis berichten, nämlich von der Festnahme von Walter M. noch während der Sendung in einem Hotel in Bonn. Er war dort zusammen mit seiner Freundin Heidemarie G. erkannt worden. Dem Festgenommenen werden u. a. schwerer Betrug und Zuhälterei vorgeworfen.
  • FF 2 der Sendung vom 12.04.1985: Der sogenannte "Künstler" Mladen P. aus der Sendung vom 12.04.1985, der Türschlösser öffnet ohne sie zu Beschädigen oder andere Spuren zu hinterlassen, hat sich schließlich bei der Polizei in Frankfurt selbst gestellt.
  • SF 3 der Sendung vom 13.07.1984: Konrad berichtet von der Festnahme des wegen zweifachen Mordes gesuchten Ferdinand G. durch die französische Polizei in Marseille.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätsendung)

Filmfälle:

  • FF 1: Mord an Rosita C.; ein Zuschauer hat gesehen, wie das Mädchen an der Sieberbrücke in Herzberg in ein Auto gestiegen ist; gute Beschreibung des Autos und auch ein Teil des Kennzeichen konnte der Zuschauer der Polizei mitteilen; neue Hoffnung für die Kripo Göttingen, ihre Ermittlungen jetzt an der Stelle wieder aufnehmen zu können, wo sie abgebrochen wurden.
  • FF 2: Der Überfall auf ein Juweliergeschäft in Hannover wird in der Spätsendung nicht erwähnt.
  • FF 3: Entführung 16-jährige Schülerin; ein Zuschauer hat mit ziemlicher Sicherheit die Hütte erkannt, in der das Mädchen gefangen gehalten wurde; genaue Beschreibung des Zuschauers von der Hütte; er wird von Polizei zur Überprüfung der Hütte abgeholt und diese ist auch schon unterwegs.
  • FF 4: Bankraub und Polizistenmord an Klaus Sch.; ca. 100 Hinweise im Aufnahmestudio und bei der Kripo Dortmund selber; zahlreiche konkrete Hinweise zu Personen; umfangreiche Überprüfungen sind notwendig; und auch hier neuer Mut für die Polizei.

Studiofälle:

  • SF 1: Fahndung nach Bankräuber Helmut A.; Hinweise zu früherem Wohnort und Arbeitsstelle; Suche läuft noch und Peter zeigt noch einmal das Fahndungsfoto.
  • SF 2: Fahndung nach unbekanntem, 25 bis 25-jähriger Mann nach Mord an Fahrrad- und Motorradhändler Alfred B. in Winterthur; Konrad beschreibt die auffälligen Tätowierungen an den Händen des Gesuchten nochmals ganz genau; noch unklar, ob der tätowierte Mann auch der Täter ist; viele Überprüfungen in der Schweiz wurden schon eingeleitet; auch Tatwaffe Pfadfinder Dolch "Othello" wird erneut eingeblendet; einige Hinweise von Kennern der österreichischen Unterwelt zu den drei Punkten auf dem linken Handrücken des Täters; vielleicht ein Synonym für die "Drei Affen" (Wikipedia-Artikel / "nichts sehen, nichts hören, nichts reden").
  • SF 3: Fahndung nach mutmaßlichem Scheckbetrüger Wolfgang R; gesucht mit achtfachem Haftbefehl in Deutschland, Österreich und der Schweiz; zahlreiche neue Erkenntnisse brachte die Kripo in ihren Ermittlungen erheblich weiter; vielversprechende Spur zu möglichem Aufenthaltsort des Gesuchten wird zur Zeit überprüft und das Fahndungsfoto auch nochmal gezeigt.
  • SF 4: Fahndung nach Klaus Peter Sch.; die Polizei ist zur Zeit zu Überprüfungen unterwegs, noch keine Ergebnisse; deshalb kann Irene auch noch nichts Konkretes sagen; sein Fahndungsfoto ist erneut zu sehen.
  • SF 5: Fahndung nach unbekannten Bankbetrüger; Teil einer organisierten Bande; Gesamtschaden: 250.000 DM; nichts Konkretes, siehe SF 4.
  • SF 5 der vorherigen Sendung: Ein Hinweis in Wien zu dem unter Mordverdacht stehenden Fritz S. stellte sich als Irrtum heraus.

Bemerkungen

  • Kurze Tonstörung beim Rückblick aus Wien.
  • Filmfall 1: Kurt Grimm als Kommissar
  • Filmfall 3: Sehr kurzer Filmfall dauert nur ca. 2 Minuten.
  • Filmfall 4: Ede spricht Soest falsch aus ("Söst" statt "Soost") (Anmerkung: Am Anfang der Sendung vom 07.04.1989 spricht Ede im Rückblick den Namen schon richtig aus.)
  • Außerdem häufige Landkarten-Einblendungen.

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