Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY ungelöst erfolgt am 14. Oktober 2020 im ZDF! Unbedingt einschalten!

VF 012 (Sendung vom 23.05.1967)

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Filmfälle

Goldgrube Chemische Reinigung

  • Details: Ehepaar Brackwitz ist unverhofft durch Erbe zu Geld gekommen und hat den Wunsch, selbstständig zu sein. Führen viele Gespräche, am Ende entscheiden sie sich für die Übernahme einer chemischen Reinigung, weil ihnen ein Vertreter dort die Zukunft in rosigen Farben schildert. Versteht nicht alles was der Vertreter sagt, gibt es aber nicht zu und schaut sich den Laden dann an. Vorbesitzer erklärt alles, auch das er aus "gesundheitlichen" Gründen aufhören möchte. Familie Brackwitz ist begeistert und schließt einen Kaufvertrag ab, fast das ganze Erbe wird investiert. Doch das Geschäft läuft nicht so wie erwartet, unter anderem geht die Maschine kaputt und der Laden müßte aufwendig umgebaut werden, da Nachbarn sich über Geruchsbelästigung beschweren und schon der Vorgänger hätte umbauen müssen. Auch ist in unmittelbarer Nachbarschaft mehrere chemische Reinigungen. Eines Tages kommt der Vertreter und bietet Hilfe an, er hätte einen Käufer, der vielleicht mehr Glück hat, allerdings müssten die Brackwitz dann mitspielen, so wie es auch der Vorgänger getan hat.
  • Zitate:
  • Besonderheiten
  • Bewertung: ***

Autoverkauf ohne der Eigentümer zu sein

  • Details: Autohausbesitzer Schneider hat sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und kümmert sich nur noch um die "wichtigen" Angelegenheiten, für den Rest hat er einen Verkaufsleiter. Dieser ist sich nicht sicher bei einem Angebot und bespricht das mit Herrn Schneider. Es geht um ein Mercedes Cabrio, sechs Monate alt und erst rund 6.000 km gefahren, zum Schnäppchenpreis. Die Papiere scheinen in Ordnung, aber trotzdem haben beide ein komisches Gefühl. Grund sind etwas seltsame Kauf-, Verkaufs- und Eigentumsverhältnisse der vergangenen Monate. Autoverkäufer Breitnagel erscheint überpünktlich und erklärt, dass der Wagen einen Unfallschaden hatte und deswegen nach der Reparatur verkauft wurde. Herr Schneider möchte sich rückversichern und versucht die Berliner Werkstatt anzurufen, jedoch vergeblich. Einigen sich erstmal nicht auf einen Preis, Verkäufer will wiederkommen. Unterdessen versucht Herr Schneider weiter, die Reparaturfirma zu erreichen. Kurze Zeit später meldet sich der Verkäufer wieder und willigt in den Verkauf zum Preisvorschlag von Herrn Schneider ein. Wagen solle aber in Hotel abgeholt werden. Verkaufsleiter fährt in das beste Hotel der Stadt und bezahlt in bar an den in der Lobby wartenden Autoverkäufer. Breitnagel kann überraschend gut größere Geldscheinmengen durchzählen. Autohändler Schneider will immer noch etwas über die Reparatur erfahren und lässt Brief an Werkstatt aufsetzen. Wenige Tage später erscheinen Beamte der Kripo im Autohaus: Mercedes Cabrio sei gestohlen, müsse deshalb sichergestellt werden. Schneider vermutet ein abgekartetes Spiel, kann das jedoch nicht beweisen.
  • Zitate:
  • Bewertung: ***
  • Besonderheiten Ede verweist darauf, dass man an gestohlenen Dingen keinen Eigentum erwerben könne. Auch der Kfz-Brief sei entgegen landläufiger Meinung kein verbindlicher Eigentumsnachweis. Ede erzählt in dem Zusammenhang auch schmunzelnd vom "alten Trick", wie sich Matrosen in fremden Hafenkneipen kostenlos Whiskey besorgt hätten. Sie hätten ihren Bordhund gegen das begehrte Getränk getauscht, konnten sich aber "ziemlich sicher sein, dass sie das Tier auf dem Schiff wieder schwanzwedelnd begrüßte, wenn sie ihren Rausch ausgeschlafen hatten."

Nachnahmesendungen für Verstorbene

  • Details: Frau Klinger hat ihren Mann verloren. Muss nach der Beerdigung mit der neuen Situation klar kommen, bekommt aber auch viel Trost und Zuspruch. Nachbarin hat ein Nachnahmepaket für ihren verstorbenen Mann angenommen, Frau Klinger nimmt das Paket entgegen. Inhalt: mehrere Ramsch-Krawatten, die bei fliegenden Händlern zum Stückpreis von einer Mark zu haben sind. Sie kann sich nicht vorstellen, das ihr Mann diese bestellt hat, da alle Anschaffungen immer gemeinsam besprochen wurden. Ein Tag später trifft ein weiteres Nachnahmepaket ein. Auch dieses nimmt Frau Klinger an; sie vermutet zwar Schmu, will aber auch nicht kleinlich wirken und fürchtet eventuellen Klatsch der Nachbarn à la "sie hat ihrem Mann seinen letzten Wunsch verwehrt." Filmfall endet, Ede öffnet das Paket im Studio. Inhalt diesmal: ein paar Hosenträger zum Nachnahmepreis von 19,80 DM. Ede erklärt, dass die Nachnahmebetrüger die Adressen aus den Familienanzeigen der Tageszeitungen hätten.
  • Zitate:
  • Bewertung: ***
  • Besonderheit: Die Masche, Angehörigen von Verstorbenen mit angeblichen Bestellungen das Geld aus der Tasche zu ziehen, wird auch sechs Jahre später noch mal aufgegriffen. Statt Nachnahmen werden hier Rechnungen verschickt - für angeblich bestellte Sextoys.

Experiment: Falsche Handwerker in Büroräumen

  • Details: Ede betritt als Monteur bekleidet verschiedene Büros und erklärt den Anwesenden das eine Reparatur es erforderlich macht, das das Wasser in kürze abgestellt werden muss und ein möglicher Toilettenbesuch jetzt noch erfolgen sollte. Die meisten verließen auch das Büro, um die Toilette aufzusuchen. Diese Abwesenheit wurde zum Beute machen genutzt. Aber auch in Räumen, in denen Personen anwesend waren , war Ede erfolgreich und machte reiche Beute.
  • Bewertung: ***

Bemerkungen

Am Sendungsanfang warnt Ede vor den Methoden dubioser Grundstücksverkäufer mit ausländischen Grundstücken

Vorherige Sendung: VF 011 (Sendung vom 07.03.1967)

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