Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY ungelöst erfolgt am 14. Oktober 2020 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 21.01.2000

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Verschwinden von Heidi S. (Trampende Journalistin)

Inhalt

  • Dienststelle: Kantonspolizei Thurgau
  • Beamter im Studio: Wachtmeister Andreas Müller
  • Tag des Verschwindens: 08. Oktober 1996 gegen 13:00 Uhr
  • Details: 26-jährige Deutsche möchte Journalistin werden; sie studiert in Deutschland Englisch und Geschichte, lebt aber in der Schweiz und macht dort ein Praktikum beim SF-DRS; Spaghettiessen mit WG-Mitbewohnerinnen; Artikel von ihr erscheint in der Zeitung (siehe auch unter Besonderheiten); Ausstellung über Tastsinn in Deutschland; Recherchen im Museum für einen Bericht; Fernsehen würde Bahnfahrt bezahlen, sie will lieber nach Basel trampen, meidet aber LKWs; zuletzt wurde sie an der Autobahnraststätte "Forrenberg" von einem LKW-Fahrer bei Winterthur gesehen; vermisst seit dem 08. Oktober 1996; In der Nachbesprechung wieder Warnung vor dem Trampen
  • Zitate: „Hol dir deinen Teller und setz dich dazu.“ / „Hey, der ist ja von Dir!“ / „Wenn Du Chefredakteurin bist, denk an mich. Ich hab' dir doch meine Spaghetti abgegeben.“ (Mitbewohnerin des Opfers) / „Danke ans Studio, ist gestorben. Schönen Abend und guten Heimweg.“ / „Ist das die Planung für die nächste Sendung?“ - „Ja, ja, das übliche Chaos“. (im Regieraum beim Schweizer Fernsehen)
  • Musik: "Lamento Di Federico" (Andrea Bocelli & Moscow Radio Symphony Orchestra & Vladimir Fedoseyev) / "Prima Notte d'Amore" (Al Bano & Romina Power) / "Chain of Fools" (Aretha Franklin) / Mallorca-Musik
  • Sprecher: Michael Brennicke
  • Darstellerin: Suse Lichtenberger
  • Besonderheiten: Am 23. August 1996 hatte sich das spätere Opfer in einem "die tageszeitung (taz)"-Artikel kritisch mit Aktenzeichen XY ...ungelöst auseinandergesetzt. Die Überschrift des Artikels von Heidi S., "Das Böse ist immer und überall", ist auch im Film zu sehen. In dem Artikel heißt es u. a.: "Es ist wohl nicht übertrieben, den massiven Rückgang des Trampens, einer eigentlich schnellen, flexiblen, ökologischen und billigen Fortbewegungsweise auf 'XYs' Panikmache zurückzuführen...."
  • Belohnung: 4.000 SFR
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

In der Sendung vom 04.10.2002 wird über das Auffinden von Skelettteilen in einem Waldstück bei Spreitenbach (Kanton Aargau, Schweiz) berichtet. Diese konnten mittels eines DNA-Abgleichs eindeutig Heidi S. zugeordnet werden. Es wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Artikel dazu: Vermisste Fernsehmitarbeiterin tot gefunden - Neue Zürcher Zeitung - NZZ Online vom 21. September 2002.

Weiterer Artikel zum 20. Jahrestag des Verschwindens Ungelöst seit 20 Jahren: Wenn keine Spur zum Mörder führt, aber Ermittler nie aufgeben - Aargauer Zeitung Online vom 21. September 2002.

Und hier noch ein Bericht aus der Kreuzlinger Zeitung: Was geschah mit Heidi S.? - Kreuzlinger Zeitung vom 08. Dezember 2017.

Raubüberfallserie auf Banken (Kadett-Bande)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Essen
  • Beamter im Studio: Kriminaloberkommissar Andreas Keppke
  • Tatzeiten: 1. Tat: 14. Juli 1998, gegen 14:50 Uhr; 2. Tat: 4. Januar 1999; 3. Tat: 12. Januar 1999
  • Tatorte: 1. Tat: Essen, Dahlmannstraße; 2. Tat: Oberhausen-Dellwig; 3. Tat: Bottrop
  • Details: Die "Kadett-Bande" bestand aus den immergleichen beiden Tätern, die für Banküberfälle im Ruhrgebiet grundsätzlich Autos vom Typ "Opel Kadett E" stahlen und während der Taten sehr hektisch vorgingen. Sie begingen mehrere Überfälle, kamen aber nicht immer zum Zug (Bank mit kartengesichertem Zugang). Während die Polizei ein scheinbar gestohlenes Auto observierte (das aber, was sie nicht wusste, zu einer anderen, bereits geklärten Diebstahlserie gehörte), wurde anderswo wieder ein Überfall begangen. Beim letzten Überfall wurde der Opel Kadett aus einem Parkhaus gestohlen. Bei der Ausfahrt ("Parkschein ins Lüftungsgitter gefallen"), blieb ein Fingerabdruck auf der "erschwindelten" Karte zurück. Als das Auto nach kurzer Zeit den Geist aufgab, ließen es die Täter mitten auf der Straße stehen und suchten das Weite. Einer der beiden Täter soll "ständig gelächelt" haben.
  • Tatverdächtig: zwei unbekannte Männer
  • Zitate: „Mensch, wat für 'n Glück. So 'ne Chance kriegen wir nicht wieder.“ - „Wieso?“ - „Na, warum überfallen die Jungs 'ne Bank?“ - „Langeweile?“ - „Hoorst! Weil se Geld brauchen.“ (Unterhaltung der Kommissare) / „Die Beobachtung dieses Jungen wird später in die Akten der Kripo eingehen als Indiz für die besondere Arbeitsweise zweier gefährlicher Bankräuber.“ (Sprechertext Michael)
  • Sprecher: Michael Brennicke
  • Darsteller: Fred Berhoff, Christian Röpke
  • Belohnung: 14.000 DM
  • Bewertung: *
  • Status: geklärt

Nachspiel

Über DNA-Spuren konnte ein 34-jähriger Mann zusammen mit seinen Komplizen festgenommen werden. Über dieses Ergebnis berichtet Butz in der Sendung vom 07.09.2001.

Raubüberfall, Vergewaltigung und versuchter Mord im Spielsalon (Brennende Spielhalle)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Frankfurt am Main
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Udo Lünzer
  • Tatzeit: Sonntag, 12. Juli 1998, nach 8:50 Uhr
  • Tatort: Frankfurt am Main, Nordend, Bergerstrasse
  • Details: Täter lockt Angestellte einer Spielhalle unter Vorwand ins WC; sie wird beraubt; als der Täter die Kasse nicht aufkriegen kann, vergewaltigt er das Opfer in der Toilette; in einem unbeobachteten Moment gelingt es dem Opfer den Alarmknopf zu drücken; Mordversuch durch Feuer; das Opfer kann noch rechtzeitig gerettet werden.
  • Tatverdächtig: ein unbekannter Mann
  • Zitate: „Wo ist denn hier das Klo?“ - „Wir haben noch geschlossen. Erst um neun.“ - „Da hinten stimmt was nicht.“ - „Was denn?“ - „Da läuft die ganze Zeit Wasser.“
  • Sprecherin: Isolde Thümmler
  • Darsteller: Hans Bayer, Rafi Guessous, Erika Nauen
  • Belohnung: 8.000 DM
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien - Fahndung nach Kurt und Erich V.; Zwillingsbrüder; gesucht wegen Banküberfällen; 3 Millionen Schilling
  • SF 2: Kripo München - Fahndung nach Agim S.; angeblich Albaner; er wird verdächtigt, in einer Diskothek in München einen Mann niedergestochen und zuvor einen Türsteher verletzt zu haben; das Opfer überlebte; Gesuchter ist vermutlich erst 18 Jahre alt, wirkt aber älter; Belohnung 3.000 DM.

Geklärt: Agim S. konnte nach Zuschauerhinweisen in Florenz in Italien verhaftet werden. Bekanntgabe in der Folgesendung.

  • SF 3: Kripo Halberstadt - Fahndung nach Ferit H.; Gesuchter wurde 1997 nach verschiedenen Straftaten aus Deutschland ausgewiesen und ist später wieder illegal eingereist; er hat eine Frau in Aschersleben niedergestochen, die er heiraten wollte; das Opfer überlebte mit lebensgefährlichen Verletzungen.

Geklärt: Der Gesuchte telefonierte nach seiner Flucht mit Bekannten. Die Kripo konnte die Gespräche zurückverfolgen und kam ihm, ebenfalls in Italien, auf die Spur. Er wurde am 07.02.2000 in Mailand festgenommen. Bekanntgabe in der Folgesendung.

  • SF 4: Kripo Hamburg - Unbekannter Betrüger; mit Diamanten betrogen; ein echtes Foto auf einem gefälschten Reisepass
  • SF 5: Interpol Wien - Fahndung nach Günter E; wird wegen Betruges gesucht; 14 Millionen Schilling

Geklärt: Der Gesuchte hatte sich in die Dominikanische Republik abgesetzt, betrieb dort unter falschem Namen ein Massagestudio und wurde von XY-Zuschauern erkannt. Peter Nidetzky berichtet in der Sendung vom 03.11.2000, dass er in Österreich im Gefängnis sitzt.

  • SF 6: Kripo Rosenheim - Unbekannter Bankräuber; wahrscheinlich sieben Überfälle im Raum München und Rosenheim
  • SF 7: Polizei Lichtenstein - Unbekannter Toter; Rhein; Unterhose "Ramesch"; zwei Ketten
  • SF 8: Kripo Iserlohn - Vermisstenfall Walid O.; 8 Jahre alt; sein Vater, kein Sorgerecht, hat ihn entführt und sitzt nun in Untersuchungshaft; Kindesentziehung

Geklärt: Der Junge wurde in Beirut im Libanon bei seinem Großvater versteckt gehalten. Aus der U-Haft nahm der Vater Kontakt mit dem Libanon auf und darauf brachte der Großvater Walid am 13.02.2000 zurück nach Deutschland zu seiner Mutter. Bekanntgabe in der Folgesendung.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • SF 2 der vorherigen Sendung: Zum Mord an der Prostituierten Jeanette C. gingen zwar einige Hinweise ein, die auch schon von der Polizei überprüft wurden, ein entscheidender Hinweis war aber noch nicht dabei und die Ermittlungen gehen weiter.

XY Gelöst:

  • FF 1 der vorherigen Sendung: Die Raubüberfallserie auf Postfilialen im Landkreis Lörrach wurde geklärt. Ein anonymer Anrufer erkannte den Täter und machte gegenüber der Kripo sehr konkrete Angaben. Die Verdachtsmomente erhärteten sich. Am 13. Dezember 1999 kam es daraufhin in der Nähe von Lörrach zur Festnahme eines 25-jährigen Transportunternehmers, in dessen Wohnung die Polizei auch die Tatwaffe und Tatkleidung fand. Inzwischen hat der Mann ein Geständnis abgelegt.
  • SF 1 der vorherigen Sendung: Im Fall der Dämmerungseinbrüche in Österreich konnten am 30.12.1999 in Salzburg zwei Tatverdächtige festgenommen werden, denen ca. 100 solcher Einbrüche zu Last gelegt werden.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Der mutmaßliche Betrüger Horst L. wurde am 15. Dezember 1999 in Portugal festgenommen. Er wurde dort von einem Urlauber, der die XY-Sendung gesehen hatte, erkannt und der Urlauber verständigte die Polizei.
  • SF 4 der Sendung vom 26.02.1999: Hans-Peter M., der zwischen 1985 und 1992 in Baden-Württemberg ältere Frauen überfallen und vergewaltigt hat, konnte auf Jamaika verhaftet werden. Er wurde von einer Urlauberin erkannt. Der Sexualstraftäter war im September 1995 aus der Psychiatrie geflohen und von der Kripo Tübingen gesucht worden.
  • FF 3 der Sendung vom 16.01.1998: Der Sexualmord an der 20-jährigen Röntgenassistentin Andrea D. aus Crimmitschau im "Sachsen - Express" ist ebenfalls aufgeklärt. Ein am Tatort gefundener genetischer Fingerabdruck stimmt mit dem eines 28-jährigen Mannes überein. Sabine erwähnt, dass dieser Mann wegen eines Prostituiertenmordes in Karlsruhe bereits zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Jetzt kommt noch eine weitere Anklage hinzu.

Bemerkungen

  • Während des Rückblicks steht ein langhaariger Typ am Internet-Computer.
  • In Filmfall 1: Mallorca-Musik.

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